Montag, 23. Mai 2022
The Last Supper - Church of Cycology hören auf
Sonntag, 15. Mai 2022
The John Porno Punk Explosion - Live im Pitcher
Diesmal gab es (nicht nur) die typischen
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Punkclassix in die Gehörgänge, sondern eine Reise durch die 80er Jahre. Da wurden Songs ausgepackt, die man im wahrsten Sinne so noch nicht gehört hat. Sei es A-Ha's "Take on me" im Skagewand gepackt, Culture Clubs "Karma Kameleon" verlinkt und Billy Idols "White Wedding" fast Original nachgespielt.Natürlich war bis auf wenigen Ausnahmen, auch das Publikum dementsprechend im richtigen Alter. Aber am diesem Abend fiel das nicht auf, denn wir waren alle nochmals 17-20. Die Hütte brannte im wahrsten Sinne, die Stimmung war am Kochen und die Zeilen der Songs wurde vom Mastermind Marcus wahrlich von den Lippen gelesen.
Eigentlich bin ich persönlich, nicht der große Freund von Coverbands, noch weniger von Tribute Bands.
Aber was John Porno Punk Explosion jedes
Mal an den Tag legen, ist Leidenschaft und Spielfreude. Man bemerkt einfach, dass es nicht wegen der Kohle gemacht wird, sondern weil es eine Leidenschaft ist, die sich dann auch auf das Publikum überträgt. Man muss es wenigstens einmal erlebt haben. Denn der Express sind zwei Stunden Schweiß, kaputte Stimmbänder und mit viel Pech auch Mal ein Bänderriss vom Pogen.Es war ein fantastischer Abend im einen noch besseren Laden.
Freitag, 13. Mai 2022
Kingdom Come - Bad Image
Band: Kingdom Come
Titel: Bad Image
Medium: CD
Es ist Mal wieder Zeit für ein Classic Review. Wir reisen ins Jahr 1992, die Zeit des klassischen Hardrocks weicht der neuen Stilart Grunge. Davon lassen sich die Hardrocker von Kingdom Come aber nicht beirren und hauen seinerzeit das Werk "Bad Image" heraus.
Die Vorgänger Alben sorgten für Furore und erreichten einen gewissen Kultstatus, da Lenny Wolf eine hohe Ähnlichkeit mit Jimmy Page von Led Zeppelin hatte. Diese "Ähnlichkeit" wurde auch von Gary Moore in Led Clones besungen.
Trotz aller Umstände hielten Kingdom Come an ihr Prinzip fest und versuchten ein weiteres Mal ein klassisches Rockalbum heraus zubringen. Qualitativ ließ das Album keine Wünsche offen, ganz im Gegenteil, aber die Verkaufszahlen sprachen da leider ihre eigene Sprache.
Trotzdem ist das Album ein kleines verstecktes Meisterwerk der frühen 90er Jahre.
Der Opener "Passion Departed" kann locker die Fahne des klassischen Hardrocks oben halten und für einige Kopfschüttler sorgen.
Wobei der Song "You're the One" mit moderneren Sounds aus den Speakern kommt. Ob man es gut findet? Naja,. man kann streiten, aber Lenny Wolfs Stimme holt einen auch bei etwas anderen Sounds irgendwie ab, was das Genregespiele interessant macht.
Ansonsten ist es ein reinrassiges Rockalbum, was sehr überzeugend ist. Aber für die damaligen Die Hard Fans zu modern, und für das Jahrzehnt zu altbacken, da Nirvana, Primus und diverse andere Bands der große Wurf war.
Fazit: Für diejenigen, die den klassischen Hardrock Sound mögen, zugreifen. Es lohnt sich immer noch, die tolle Stimme von Lenny Wolf zu lauschen
Sonntag, 8. Mai 2022
Dashed to Shivers - Fragments
Band: Dashed to Shivers
Titel: Fragments
Medium: CD
Label: Monasteria Records
Was passiert mit der Kleinhirnrinde, wenn man etwas erwartet, aber das so in keinster Weise passiert?
Sie kollabiert, der Verstand setzt aus, und man kommt ins Wanken.
Bei dem Label "Monasteria Records" erwartet man Punkrock, Deutschpunk oder irgendeine andere Spielart des Punkrocks, aber nicht "Dashed to Shivers".
Das Intro fängt schon sehr wuchtig an und lässt das Herz schneller schlagen, bevor es direkt in "Number" reingeht.
Eine Rocknummer im Stile der 80er Jahre, reintransportiert in die 20er des neuen Jahrtausend. Treibend und Kraftvoll geht es nach vorne und wird von der charismatischen Stimme getragen. Etwas moderner wird es bei "Blind", das sich an Bands wie Bullet for my Valentine orientiert.
Die Shouts passen perfekt zum Cleangesang, und die druckvolle Produktion machen das ganze bis hierher zu einen echten Hörgenuss, was allerdings bei "colourful" etwas getrübt wird, da die Stimme zu anfangs des Songs etwas zu dominant kommt. Was aber zu gefallen weiß, sind die elektronischen Elemente.
Inzwischen sind wir bei Song Nr. 5 angekommen. Das bedeutet, dass man sich
so langsam in einem bestimmten Genre einpendelt. "Famous last Words" sowie "Storm in my Hand" und "Demons in the Sky" sitzen irgendwo im Bereich Indie Rock mit leichten Hang zum Emocore. Kraftvoller Gesang wechseln sich mit Shouts ab, und der gesamte moderne Einfluss mit elektronischen Elementen runden das ganze zu einem guten Gesamtpaket ab.Es ist auf jeden Fall eine Überraschung, was da aus dem Hause "Monasteria Records" kommt, und macht durchaus Spass zu hören. Man sollte definitiv darauf achten, was da noch so in Zukunft kommt. Das gleiche gilt für die Band.
Fazit: Eine sehr interessante Geschichte, die hier "Dashed to Shivers" auf dem Markt gebracht hat. Es sind viele Momente dabei, die man so nicht erwartet hat. Wer ein modernes Rockalbum sucht, wird hier fündig.
Schulnote: 3+
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